Jubiläum beim VCP Wendlingen

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Unser Pfadfinderstamm feierte letzten Samstag sein 35-jähriges Jubiläum in Wendlingen mit einem bunten Elternabend. Die Feier fand im bis auf den letzten Platz voll besetzten katholischen Gemeindezentrum St. Georg statt.

Das Jubiläumsprogramm war sehr vielfältig und zeigte das beachtliche Engagement der Jugendlichen. So ging der Besucher beim Betreten des Gemeindehauses zuerst durch eine große Jurte (Gemeinschaftszelt), die auf den Pfadfinderabend einstimmte.

Der Abend begann mit dem Singen gemeinsamer Lieder, die mit mehreren Gitarren begleitet wurden. Anschließend wurden die zahlreichen Besucher vom Stammesteam Carolin und Hannah begrüßt. Durch das Programm führten die beiden Moderatoren Felix und Roland, die für ihre Rolle in zwei alte Männer mit langen Bärten schlüpften.

Jubiläum beim VCP Wendlingen
Jubiläum beim VCP Wendlingen

Jede Sippe trägt einen Teil zum Programm bei

Die Jüngsten, die Sippe Schneeeule, starteten mit einem Sketch. In diesem machten sie klar, dass die Eltern völlig andere Ansichten vom Lagerleben haben als sie selbst, beispielsweise beim Packen der Kleidung oder Mitnehmen von vielen Süßigkeiten.

Wahrscheinlich sind durch die Darbietung so mancher Mutter die Augen geöffnet worden, warum ihr Kind noch saubere Kleidung von einem Lager mit nach Hause bringt.

Die Sippe Leopard machte sich in einer TV-Show über den Inhalt des Fernsehprogramms lustig. Damit zeigten sie den Zuschauern auf witzige Art und Weise, womit viele die Abende verbringen. Als Einleitung in die Pause diente ein Gesangsbeitrag der 20 Mitarbeiter, bei dem die heitere Stimmung auf den ganzen Saal übersprang.

150 Besucher im Gemeindehaus

Zur Pause gab es für die über 150 Besucher des Elternabends das typische Lageressen Chilli Con Carne. Währenddessen wurden auf einer Videoleinwand Bilder der vergangenen Jahre gezeigt.

Hier wurde deutlich, wie vielfältig und wertvoll die Jugendarbeit der evangelischen Kirchengemeinde ist. Mit großer Freude bastelten Kinder, sangen, wanderten, fuhren auf Lager und feierten Weihnachten miteinander. Vieles davon sind Dinge, die heutige Kinder und Jugendlichen oft nicht mehr kennen und erfahren dürfen.

Nach der Pause zeigte die Sippe Luchs ein selbstgedrehtes Video über ihr Leben als Pfadfinder. Anschließend folgte ein Sketch der Sippe Fuchs, wie man eine Pfadfinderzelt aufbauen sollte – oder besser nicht. Am Schluss stand nämlich ein Wurfzelt auf der Bühne, was die Zuschauer sehr erheiterte. Als letzten Programmpunkt gab es noch ein Quiz, bei dem ein Vater und eine Mutter Aussagen der anderen Eltern zu Pfadfinderaktivitäten erraten mussten.

Ein unvergessliches Jubiläum

Der Elternabend ging äußerst stimmungsvoll und nachdenklich zu Ende. Der große Saal wurde nur noch mit Kerzenlicht beleuchtet und alle am Abend Mitwirkenden sangen zu Klavier-und Gitarrenmusik ein Abschlusslied. Nach dem Beenden des Liedes herrschte zunächst andächtige Stille im voll besetzten Gemeindehaus, bevor der tosende Beifall erklang.

Die Besucher stimmten mit Gemeindediakonin Bärbel Greiler-Unrath völlig überein, dass die evangelische Kirchengemeinde stolz sein kann, eine so gute Jugendarbeit wie die der Pfadfinder im Ort zu haben. Sie schaffen es in der heutigen Zeit, so viele Jugendliche über so lange Zeit zu motivieren.

Pfadfinder ohne Tschai?

Nach der Rede und einigen Danksagungen klang der Abend mit Liedern und Tschai, dem typischen Getränk der Pfadis, aus.

Nun bleibt es uns nur noch zu wünschen, dass die evangelische Jugendarbeit und auch die evangelische Kirchengemeinde bald wieder eigene Räumlichkeiten haben. So kann ein Gemeindeleben in gewohnter Form stattfinden. Bei ihren größeren Veranstaltungen mussten die Pfadfinder in den letzten Jahren immer in Räume der Nachbargemeinden ausweichen. Das war leider nicht immer möglich und so manche Veranstaltung musste eingebüßt oder geschmälert werden.

Dieser Abend hat allen vor Augen geführt, dass unsere Kirchengemeinde nicht nur auf die Auseinandersetzungen über die Johanneskirche und die zahllosen Leserbriefe reduziert werden darf. Ebenso wurde deutlich, dass diese Jugendlichen, die auch die Zukunft unserer evangelischen Kirche am Ort ausmachen, endlich angemessene Räumlichkeiten verdient haben.

Den tollen Abend von unserem Jubiläum könnt ihr in unserer Bildergalerie nochmal Review passieren lassen.

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