Relindeya? die Welt im Zelt! – Gaulager 2013

Am 31. Juni 2013 machten sich um die 150 Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Gau Tecks auf den Weg, die Welt zu erkunden.

Wir fuhren alle schon früh morgens mit dem Bus ins Elsass, um den restlichen Tag zum Aufbauen der Zelt nutzen zu können. Insgesamt verbrachten wir alle 10 Tage auf dem Zeltplatz Schildmatt, um so gut wie möglich unsere Welt erkunden zu können. Auch dieses Mal hatten wir wieder unsere Gäste aus Aalen dabei, welche sogar mit uns, dem Stamm Wendlingen, eine Kochgruppe bildeten.

Am Tag der Anreise mussten wir alle erst einmal zu dem Zeltplatz wandern. Dort angelangt haben wir gleich unsere Zelte aufgebaut und unser Gepäck aufgeräumt. Anschließend wurde der gesamte Gau, natürlich auch die Aalener, von unserer „Reisebegleitung“ begrüßt. Sie stellte uns die verschiedenen Bereiche vor und jeder bekam seinen „Reisepass“. Der Reisepass war ein Büchlein in dem der Name und Bild desjenigen und natürlich auch der Reiseplan vorhanden war.

Einmal um die Welt

Jeder Tag war unter dem Motto eines bestimmten Kontinents und jeder Stamm bildete einen Kontinent. Wir, der Stamm Wendlingen, waren der Kontinent Ozeanien.

Am zweiten Tag unseres Lagers „reisten“ wir nach Amerika. Dort konnten wir vormittags tolle Workshops besuchen um typisch amerikanische Dinge erlernen und basteln. Nachmittags erkundeten wir dann die Umgebung durch ein Geländespiel. Nach dem amerikanischem Abendessen „Chilli con Carne“, fand noch eine Quizshow statt. Doch dann mussten wir leider weiterreisen.

An Tag 3 kamen wir in Asien an. Nach dem allmorgendlichen vorstellen der Workshops konnten wir zwei verschieden Workshops besuchen. Wieder waren diese dem Kontinent angepasst, wie zum Beispiel Essstäbchen schnitzen, Drachen basteln, Batiken, ect… Nach dem leckeren asiatischen Nudeltopf endete der Tag mit einem spirituellem Abendprogramm.

Am nächsten Tag fanden wir uns in Europa wieder. Wir alle fuhren mit dem Bus nach Straßburg um eine tolle Bootstour zu machen und die schöne Stadt zu besichtigen. Abends wieder auf unserem Zeltplatz angekommen waren wir alle müde von dem langen Ausflug und schliefen schnell ein.

Am fünften Tag fand der Internationale Tag statt. Er begann mit einem tollen Gottesdienst. Als Mittagessen fand der offene Kochtopf statt. Hier musste jeder Stamm passend zu seinem Kontinent ein leckeres Essen zubereiten. Jeder durfte dann zwischen den verschiedenen Stämmen herumreisen und überall etwas probieren. Es gab leckere Sachen wie zum Beispiel Gyros, Hot Dogs, Kaiserschmarrn. Unser Stamm kochte getreu des Kontinents Ozeanien ein leckeres Hühnchen-Ananas-Reis-Curry. Nachmittags fand dann der große Basar statt. Es gab Spiele und Aufgaben zu bewältigen und zwischendurch konnte man sich in dem Café “Zugvogel“ ausruhen. Dort konnte man ungestört die Lagerzeitung lesen oder seine Briefe von der Lagerpost, die Christiane, Juli und Kai aus unserem Stamm leiteten, lesen.

An Tag 6 und 7 ging es früh morgens los mit dem Hajken! Aus unserem Stamm hatte die Sippe Wolf einen Blindhajk zu bewältigen. Diesen schafften sie mit Mühen sogar an einem Tag, obwohl er für zwei ausgelegt war. Es war ein toller Hajk mit super Strecken über die Vogesen!

Am 8ten Tag landeten wir alle in Afrika. In verschiedenen Workshops konnten wir Trommeln bauen, Pfeil und Bogen basteln und noch viel mehr. Mittags spielten wir dann gemeinsam das „drei-Phasen-Spiel“. Man musste in seiner Gruppe erst Rohstoffe sammeln um einen Bilderrahmen zu bauen. Dann musste man ein schönes Bild von Afrika auf eine Leinwand malen und es auf den Bilderrahmen spannen. Für das Schönste gab es natürlich auch einen Preis.

Am leider schon Vorletzten Tag kamen wir endlich nach Ozeanien. Auch an diesem Tag hat es an Workshops nicht gefehlt. Um in Ozeanien Land zu sehen konnten wir Fische ausnehmen, BBQ-Grill bauen und noch viel mehr. Nachmittags haben wir alle an einem Waldspiel teilgenommen, dass wir organisiert hatten. Als wir anschließend zurück auf unseren Lagerplatz kamen war die Freude groß: Als Abendessen gab es BBQ!! Als Abendprogramm des letzten Abends fasste die Reiseleitung unsere tolle Erlebnisse der letzten Tage zusammen und bedankte sich für die wunderschöne Zeit mit uns allen.

Dann war schon der Abreisetag gekommen. Wir alle bauten unsere Zelt ab und packten alles zusammen. Wir fuhren alle mit den Bussen heim.

Wieder einmal war ein tolles, abenteuerreiches und lustiges Lager vorbei.