Stammeslager 2017 – Techuana

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Sommerzeit ist Zeltlagerzeit. Zumindest bei den Wendliger Pfadfindern. Während sich unsere RaRo-Sippe (14-17 Jahre) auf den Weg zum Bundeslager nach Wittenberg begab, ging es für die drei kleineren Gruppen (10-14 Jahre) in die Nähe von Villach in Österreich. 29 Sipplinge und 9 Leiter machten eine Woche lang den Pfadfinderplatz Techuana unsicher.

Jeder ist Teil der Gemeinschaft

Neben Herausforderungen wie unzähligen Wespenstichen, dem ein oder anderen Krankenhausbesuch und einer Durchschnittstemperatur von 35 Grad gab es viel zu erleben. Die Intention des Lagers war es, den Zusammenhalt der einzelnen Sippen zu stärken und im Spiel Respekt und Fairness zu fördern. Jedes Kind ist einzigartig und hat seine ganz persönlichen Stärken, die oft im Alltag untergehen.

Als Ziel galt es, diese Stärken hervorzuheben. Ebenso lernten die Kinder, dass jeder, unabhängig von Größe, Alter und Geschlecht, seinen Teil zur Gemeinschaft beitragen kann. In verschiedenen Wettkämpfen gegeneinander konnte jede Sippe Teamgeist und unter Beweis stellen.

DIE SIPPENTAGE GESTALTETEN SICH GANZ UNTERSCHIEDLICH

Neben einem Tag am See, Fackelspielen und körperlich anspruchsvollen Kämpfen, hatte jede Sippe zwei Tage für sich, um die Gegend zu erkunden. Trotz sengender Hitze bestiegen die Füchse (13-14 Jahre) den 1200 Meter höheren Mittagskogel und übernachteten unterwegs.

Die Sippe Leopard (12 Jahre) ist zum Wörthersee gewandert, um einen Badetag einzulegen. Die auswärtige Übernachtung wurde spontan verworfen und in eine 12 Kilometer-Nachtwanderung zum Lagerplatz umgewandelt. Die Schneeeulen (10-11 Jahre) hatten zwei Tage den Lagerplatz für sich, erstellten Lagerbauten und machten einen Ausflug zum Tierpark.

Der Zusammenhalt der einzelnen Gruppen und auch innerhalb des Stammes ist während der Tage stetig gewachsen. Somit wurde es für Leiter und Kinder ein ereignisreiches Lager. Am Ende konnte jeder zwar müde, aber zufrieden, spannende Geschichten mit nach Hause nehmen.

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